Macht euch zur eigenen Marke

Der Input von Freelancern ist wie das Salz in der Suppe. Aber was macht einen guten Freien aus? In der Interview-Reihe „Textgeflüster“ hakt Sabine Fäth, Gründerin von SCRIBERS[HUB] bei allen, die die Zusammenarbeit mit Freelancern schätzen nach.

Diesmal mit Tina Molin, Chefredakteurin OW up! Magazin

1. In welcher Situation buchst du einen freien Texter/Journalist/Autor dazu und warum?

Bei OW up! schreiben wir Female Empowerment groß. Vom Business bis zu Beziehungen – wir bringen authentische Geschichten, die unsere Leserinnen inspirieren sollen, ihren eigenen Weg zu finden. Unsere freien Autorinnen erzählen dazu ihre persönlichen Geschichten von Endometriose bis Selbstliebe, vom Money-Mindset bis zur Verletzlichkeit. Die Texte spiegeln das eigenen Erleben und die damit verbundenen Emotionen wieder. Mit ihrem Erfahrungsschatz sind die Kolleginnen eine echte Bereicherung. Nehmen wir die Autorin mit Endometriose. Sie ist nicht nur ein medizinisches Lexikon auf zwei Beinen, sondern auch eine super starke Frau: Auf Grund der Krankheit ist sie Schmerzpatientin, kennt Panikattacken, Depression und musste ihren Kinderwunsch aufgeben. Darüber berichtet sie für uns – und hilft damit hoffentlich anderen Frauen.

2. Gibt es Situationen, in denen dein eigenes Netzwerk für die Suche eine/s freien nicht ausreicht? Welche sind das?

Für spezielle Themen suchen wir auch außerhalb unseres Netzwerkes.

3. Was war deine beste Erfahrung mit einem freien Texter/Journalist/Autor und warum?

Als Chefredakteurin hat man immer eine bestimmte Story im Kopf 😉 Das Leben ist aber oft der bessere Drehbuchschreiber. Die besten Erfahrungen mit Autor*innen habe ich gemacht, wenn sie authentisch sind. Wenn sie ihr Herz in den Text legen und die bittere (oft unerwartete) Wahrheit aufschreiben. Da ist dann Schluss mit Glamour, Konfetti und Happy End, aber so ist das Leben eben auch.

4. Der Rat, den ich freien Textern/Journalisten/Autoren unbedingt geben würde, lautet …“ 

Macht euch zu einer eigenen Marke, zB. durch Blogs, Vloggs oder Podcasts. Das ist für euch gut – und für eure Auftraggeber*innen. Denn wir profitieren auch von der Reichweite der Autor*innen, wenn sie ihre/unsere Artikel im Social Media teilen.

5. Mein wichtigster Grundsatz im Umgang mit Freien lautet…

Ich habe selbst lange als freie Autorin gearbeitet. Daher behandle ich jede so, wie ich es mir selbst gewünscht hätte.

6. Was wünscht du dir in der Zusammenarbeit mit freien von diesen für eine reibungslose Zusammenarbeit?

Ehrlichkeit, Korrektheit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Transparenz. Das heißt: Liefert den Text wie besprochen (Umfang, Inhalt, Deadline) ab. Sollte das mal nicht klappen, ruft sofort an! Man findet gemeinsam immer eine Lösung.

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