Leidenschaft kann man zwischen den Zeilen spüren

Der Input von Freelancern ist wie das Salz in der Suppe. Aber was macht einen guten Freien aus? In der Interview-Reihe „Textgeflüster“ hakt Sabine Fäth, Gründerin von SCRIBERS[HUB] bei allen, die die Zusammenarbeit mit Freelancern schätzen, nach.

Diesmal mit Dorit Carola Posdorf, Chief Marketing & Sales Officer bei Outfittery GmbH.

1. In welcher Situation buchst du einen freien Texter/Journalist/Autor dazu und warum?

Wir legen sehr viel Wert auf unseren Content und unsere Copy. Unsere Botschaften sind zentral für unsere Kundenbeziehungen und die Markenloyalität. Daher haben wir mehrere festangestellten Copy Writer. Allerdings gibt es regelmäßig Situationen, in denen wir „Mehrbedarf“ haben z.B. beim Launch neuer Services oder Kampagnen oder wir haben einfach „einen Engpass“ manchmal durch banale Dinge wie Urlaub oder Specials wie Black Friday. In solchen Fällen greifen wir dann gerne auf externe Unterstützung zurück.

2. Der Rat, den ich freien Textern/Journalisten/Autoren unbedingt geben würde, lautet…
Seid flexibel, offen und neugierig. Meistens werden Freie gebraucht, wenn „die Hütte brennt“. Da ist man dann als Auftraggeber dankbar, wenn man auf ein unkompliziertes Miteinander zählen kann. Super wichtig ist dabei direktes Feedback und direkt am Anfang Fragen auch zu fragen! Die Brand Tonality hat eben auch „Zwischentöne“ und da sollte man bereits im Briefing drüber sprechen. Nicht erst beim Endprodukt. Das führt sonst nur ggf. zu Frustrationen und Extraschleifen.

3. Mein wichtigster Grundsatz im Umgang mit Freien lautet… 
Der Start und das Briefing müssen sitzen. Niemand kann einem „jeden Wunsch von den Augen ablesen“ bzw. „Gedanken lesen“. Es ist super wichtig gerade am Anfang viel zu sprechen und sich dafür auch Zeit zu nehmen, damit die Aufgabe, der Kontext und das Zielbild klar sind. Nur dann kann auch das Endprodukt passen.

4. Was wünscht du dir von Freelancern für eine reibungslose Zusammenarbeit? 
Ehrliches Interesse und Neugierde. Ja, es ist nur ein Job. Nichtsdestotrotz ist Content in der Regel von zentraler Bedeutung – als Markenbotschaft, Unternehmenshaltung oder Kundenansprache. Leidenschaft kann man zwischen den Zeilen spüren und daher ist es wichtig, dass auch freie Mitarbeit ein Maß an Herzblut für das Unternehmen / Produkt / Service mitbringt. Und sich an Absprachen zu halten ist natürlich die Basis einer jeden guten Zusammenarbeit!

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