Qualitäts-Content ist wichtiger denn je. Deshalb vermittelt SCRIBERS[HUB] erstklassige TexterInnen, AutorInnen und JournalistInnen für jede Branche, jedes Thema, jeden Kanal. In der Interview-Reihe „Content-Buzzer“ stellt Sabine Fäth – Gründerin von SCRIBERS[HUB] – Kommunikationsprofis alle 14 Tage diese Fragen…
Eva Maria Christiansen PR & Corporate Communications Manager bei CLARK
Was bedeutet Content für Dich?
Content ist die Währung unserer Aufmerksamkeitsindustrie. Content ist der „Stoff” der Kommunikation, das Material, mit dem wir Kommunikator:innen jeden Tag arbeiten und in meinen Augen ist Content so komplex wie nie zuvor. Es reicht nicht mehr aus, gute Inhalte zu erstellen und diese auf dem präferierten Wege zu veröffentlichen. Viel mehr wird Content heute definiert durch den/die Absender:in, die Plattform, die spezifische Zielgruppe auf der jeweiligen Plattform, den Zeitpunkt der Veröffentlichung und natürlich den Inhalt selbst.
Was war der schlechteste Content, dem Du begegnet bist?
Vermutlich bin ich diesem nie begegnet. Ich bin der Meinung, die schlechteste Form der Kommunikation ist die, die nie stattgefunden hat.
Wie gelingt guter Content in Zeiten von ChatGPT und Co.?
Mit sehr viel Selbstdisziplin: Ich ertappe mich selbst dabei, wie ich beim Texten häufiger auf ChatGPT zurückgreife, und ein Stück weit faul werde. Ich meine damit nicht, dass ChatGPT keine guten Inhalte erstellen kann. Doch manchmal sind es die kleinen menschlichen Eigenheiten und vielleicht sogar sprachliche Ungereimtheiten, die den Content interessant, nahbar und unterhaltsam machen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass das ein oder andere “ähm” in Videos oder Audios bald zum gewollten stilistischen Mitteln wird, um einen Hauch von Menschlichkeit beizubehalten.
Für mich sieht ein guter Workflow zum Beispiel so aus: Ich erstelle einen Draft und nutze ChatGPT für Feedback. Oft gehe ich dann auch nochmal über den Text und entferne typische Formatierungen und Formulierungen, die allzu sehr nach KI aussehen. Es ist ein Zusammenspiel mit der Technologie und je spezifischer man einzelne Chats mit Informationen bespielt und langfristig verfeinert, desto mehr kann man auf die KI zurückgreifen, ohne den menschlichen „Touch” zu verlieren.
Vervollständige den Satz: Content ist immer…
…besser als kein Content.


