Ready for change: Wie sich Arbeit verändert

In jeder Krise liegt auch eine Chance – eine Chance, jetzt die Digitalisierung und das neue Arbeiten voranzutreiben. Das mobile Arbeiten (remote working) hat an Fahrt gewonnen. 54% der Unternehmen setzen weiterhin auf Home Office, ergab eine Studie des Münchner Ifo-Instituts im Juli dieses Jahres. Remote working und hybride Arbeitsmodelle werden sich also dauerhaft etablieren.

Der Anteil an Freelancer wird zunehmen

In einem Interview mit “Die Zeit” sagte Professor Werner Eichhorst, der am Institute of Labor Economics in Bonn zur Zukunft der Arbeit und zum Wandel der Arbeitswelt forscht, dass er nicht glaubt, dass sich angesichts der Veränderungen in den Unternehmen einfach die Zeit zurückdrehen lässt. Im Oktober ergab eine Studie von 500 Expert*innen (Zukunftsstudie „Leben, Arbeit, Bildung 2035″) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung und Münchner Kreis e.V., dass die Beschäftigung sich überwiegend zu hybriden Modellen entwickeln wird. 59 Prozent der Befragten meinen, dass langfristig der überwiegende Teil der Menschen in Deutschland als Freelancer tätig sein wird. Es wird mit der hohen Flexibilität und Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei der Auswahl von Arbeitsinhalten und Unternehmen begründet.

Das Büro ist, wo du bist

„Wir erleben ein großflächiges, bundesweites Experiment der Digitalisierung von Arbeit, dessen Veränderungsgeschwindigkeit bis vor Kurzem undenkbar erschien“, sagte Josephine Hofmann, Forschungsleiterin am Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation gerade im „Spiegel“. Der Bedarf an Experten, die Think Tanks für Unternehmen bilden, ist hoch. Der Trend geht zu umfassenden Perspektiven durch Diversität und Spezialisten. Daher weiten Talentsucher ihr Suchgebiet hinsichtlich Ort, Zeit und Anstellungsform aus und setzen immer mehr auf remote worker von außen.  Projektbezogenes Arbeiten wird durch agile Arbeitsstrukturen deutlich effizienter, schwerfällige Hierarchien und Präsenzpflichten vor Ort weichen durch die Erfahrung, die viele Unternehmen durch Corona machen mussten. Arbeit ist kein Ort mehr, sondern wird als Tätigkeit, als eine Aufgabe angesehen, die es zu erledigen gilt, jede*r hat die Freiheit, die dafür idealen Umstände zu wählen. „Ich gehe zur Arbeit“ wird durch „ich arbeite“ – egal wo – ersetzt: Das Büro ist, wo du bist. Arbeiten, führen, briefen aus der Ferne wurde durch technische Tools möglich und zur neuen Normalität.  Was sich in der Branche der freien Texter*innen, Autor*innen und Journalist*innen schon länger zeigt: Gesucht werden Tiefwurzler statt Flachwurzler. Der Bedarf an versierten Online-/Website-Texter*innen, Ghostwriter für Personal-Branding oder Fachjournalist*innen für Spezialthemen wie Medizintechnik, Blockchain oder Data Security ist gewachsen.

Freie Talente für mehr Diversität

Wo findet man schnell, handverlesen und auf den Punkt den- oder diejenige*n, die/der zum aktuellen Bedarf passt? Das eigene Netzwerk kann oft nur bedingt helfen und sich selbst auf die Suche im World Wide Web zu machen ist zeitraubend und selten effizient. Hier hilft SCRIBERS[HUB] als Boutique-Vermittler schnell, verlässlich und handverlesen die perfekten „matches“ zu finden. Ein Talentfinder -und Brückenbauer zwischen Kunden und Freelancer. Gerade in Zeiten, in denen remote working zur Normalität wird, sind Unternehmen frei, sich die besten Talente für ihren Bedarf kurzfristig und von überall zu suchen. Das ermöglicht neben der Perspektivenvielfalt, die die Diversität mitbringt, Spezialisten zu involvieren, die das Projektteam sinnvoll ergänzen, statt die “eierlegende Wollmilchsau” in Festanstellung zu suchen.  Die Arbeitswelt hat sich auf die Reise der entscheidenden Veränderungen begeben, bei der es um mehr als bloße Tools für das Homeoffice geht: Ein Struktur-, Werte- und Systemwandel steht unserer Arbeitswelt noch bevor, in der Freelancer als externe Leistungsträger eine entscheidende Rolle spielen.

Sabine Fäth, Gründerin von SCRIBERS[HUB]

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