Qualitäts-Content – authentisch, nahbar, glaubwürdig – ist mit und durch KI wichtiger denn je.
Deshalb kuratiert SCRIBERS[HUB] erstklassige TexterInnen, AutorInnen und JournalistInnen für jede Nische und jeden Medienkanal.
In der Interview-Reihe „Content-Buzzer“ stellt Sabine Fäth – Gründerin von SCRIBERS[HUB] – Kommunikationsprofis alle 14 Tage diese Fragen …
Agnieszka Paul, Beraterin Employer Branding & Kommunikation
Was bedeutet Content für Dich?
Content ist für mich der kommunikative Ausdruck der gelebten Kultur. Er ist der ständige Begleiter und Übersetzer einer Unternehmens- oder Employer-Branding-Strategie. Guter Content schafft dabei nicht nur Sichtbarkeit, sondern vor allem Orientierung – nach innen wie nach außen.
Was war der schlechteste Content, dem Du begegnet bist?
Wie viele andere verdrehe ich auch manchmal die Augen bei KI-generierten LinkedIn-Posts, die wenig Mehrwert bieten und vor allem für den Algorithmus geschrieben werden. Aber das gehört zur Entwicklung und zum Ausprobieren dazu.
Den schlechtesten Content habe ich allerdings in der internen Kommunikation rund um Personalwechsel erlebt. Gerade dann zeigt sich, wie tragfähig die Unternehmenswerte wirklich sind und ob sie auch in schwierigen Situationen Bestand haben.
Content ist weit mehr als Social Media. Wir konzentrieren uns oft darauf, Informationen zu vermitteln, vergessen aber, dass jedes Content-Stück zugleich Kultur transportiert. Gerade bei Exit-Situationen oder in Transformationsprozessen wird Kommunikation zum Übersetzer dessen, wofür eine Organisation steht. Sie zeigt, ob Werte nur formuliert oder tatsächlich gelebt werden. In solchen Momenten schafft guter Content Orientierung und Vertrauen.
Wie gelingt guter Content von Mensch zu Mensch mit KI?
Wir konzentrieren uns so oft darauf, was wir sagen wollen, und zu wenig darauf, was bei der anderen Person ankommt. Was will die Person? Was ist der Mehrwert? Was will ich wirklich sagen und erreichen? Wenn ich das weiß, kann KI hier ein toller Begleiter sein.
Zudem geht es immer um Glaubwürdigkeit. Kann ich das halten? Repräsentiere ich wirklich das, was ich durch meinen Content und mit Unterstützung von KI erzähle? Diese Frage stellen wir uns vielleicht noch zu selten.
Welche Mischung an Talenten und Fähigkeiten sollte ein Content-Team heute haben?
Kreativität, strategisches Denken, Empathie und vor allem Neugier – denn es geht oft darum, sich mit neuen Themen auseinanderzusetzen, sie zu verstehen und anschließend in klare Botschaften und Pläne zu übersetzen. Dazu gehört auch eine Kanal-Affinität: die Bereitschaft, sich mit Tools, Plattformen und Kommunikationswegen – online wie offline – auseinanderzusetzen.
Vervollständige den Satz: Content ist immer…
…ein Spiegel der gelebten Kultur.


